
Das Wasser bedeckt 70 Prozent der gesamten Erdoberfläche. Meere, Seen und Flüsse sind der Lebensraum vieler Tiere und auch Pflanzen, aber das Wasser speichert auch eine große Menge Energie. Die Sonne beispielsweise erhitzt die Meeresoberfläche unaufhörlich und wirkt dabei wie ein Sonnenkollektor. Aber auch die Stürme und Winde, die Anziehungskräfte, die Sonne und Mond verursachen und die Erdrotationen sorgen dafür, dass Gezeiten und Wellen entstehen.
Dadurch ist erkennbar, wie viel Energie eigentlich in der Natur liegt und dadurch auch das Potenzial an Energie von den Ozeanen erhöht wird. Durch diese Energien ergeben sich auch Möglichkeiten für erneuerbare Energien. So kann man beispielsweise die Meeresströmung als regenerative Energie nutzen. Eine Idee daraus kommt auch von Kasselern Ingenieuren. Diese haben unterm Wasser einen Rotor mit elf Metern Größe installiert. Dieser wird von den Ärmelkanal-Strömungen angetrieben. Möglich wird dies, weil sich das Wasser fast ganzjährig in nur eine Richtung bewegt. Sollte das Wasser anders strömen, ist es möglich, den Rotor zu wenden. So entsteht der Unterwasser-Energiepark, durch den Energien erzeugt werden.