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Wasser-Raum

Land unter in Rapperswil

Noch bis am 31. Oktober wird der Fischmarktplatz künstlerisch «geflutet». Das Kultur- und Vermittlungsprojekt «Wasser-Raum» widmet sich in der Rapperswiler Altstadt dem nassen Element. Ausgangspunkt ist der Fischmarktplatz, welcher früher der befestigte innere Hafen war.

Eingesandte Mitteilung am 13. Oktober 2021
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Flora Frommelt und Kevin Mikes beleuchten mit ihrer Kunstinstallation und einer Ausstellung die Ressource «Wasser» aus künstlerischen, kulturgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Perspektiven. Raum für Wasser, Wasser für Raum – so lautet der Leitgedanke.

Kunstinstallation am Fischmarktplatz

1837 schüttete man in Rapperswil den befestigten inneren Hafen auf. Wo früher Wasser war, ist seither Land. Eine begehbare Kunstinstallation markiert nun, was dem Zürichsee abhanden kam. Somit geben die Künstler dem Wasser wieder Raum zurück. Durch den gestalterisch minimalistischen Eingriff in den Stadtraum schaffen sie ein dreidimensionales Kunstwerk und provozieren eine intensive Wahrnehmung von Wasser und Raum. Die Bedeutung des Sees für die Stadt und ihre Entwicklung, die Bedeutung von Wasser für Mensch und Umwelt, dafür sollen Einheimische und Besucher sensibilisiert werden.

Ergänzend wird im 1. OG des Visitor Centers eine Ausstellung gezeigt. Sie widmet sich der wechselhaften Veränderungsgeschichte der Seepromenade, reflektiert Wasser als lebensnotwendige

Ressource und informiert über die regionalen Gewässer. Ergänzt wird der informative Teil mit künstlerischen Impulsen von Künstler*innen aus den angrenzenden Kantonen des Zürichsees.

Eine Stadt im Zeichen des Wassers

Das Konzept für das Kunstprojekt wurde von Frommelt und Mikes im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung der Stadt zur Bespielung des Visitor Centers und in Kooperation mit Rapperswil Zürichsee Tourismus entwickelt. Nun bietet sich überall in Rapperswil-Jona die Gelegenheit, zu entschleunigen und sich vom Wasser treiben zu lassen. Verschiedenen Institutionen, Museen und Kunstwerke im öffentlichen Raum setzen sich dazu mit der Thematik des Wassers auseinander. Das Kunst(Zeug)Haus widmet sich ein Jahr lang dem Thema «Wasser in der Sammlung Bosshard». Im Stadtmuseum kann man via interaktivem App-Rundgang in Rapperswiler Wasserwelten eintauchen. Und auf der Insel Ufnau befindet sich eine Freiluftskulpturenausstellung. Die Bahnhofsunterführung «See Level» von Stefan Vollenweider lässt den Seespiegel erahnen und 25 Brunnen spenden in der Rapperswiler Altstadt Trinkwasser.

Wässrige Erkundungstouren und kulturelle Anlässe

Während zwei Monaten finden Ausstellungen, Konzerte, geführte Spaziergänge, Workshops und Vorträge zu den Themen Wasser, Nachhaltigkeit und Geschichte statt. Hier kann man sich von Kunstbetrachtungen mit Weinbegleitung verführen lassen («Wasser und Wein»), lernt die Bedeutung von Gewässerräumen kennen und erkundet auf kulturgeschichtlichen Spaziergängen die Brunnen und Kanalsysteme Rapperswils. Die Kulturnacht findet unter dem Motto «Seen’sucht» statt. Kinder erhalten in Kunst-Workshops einen spielerischen Zugang zum Wasser.

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Eingesandte Mitteilung

Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Mitteilung eines Unternehmens, Verbands, Organisation oder Institution im Wortlaut.

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