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Rückblick

«Darauf freue ich mich sehr»

Blick zurück zu Beginn des neuen Jahres: Für Stadtpräsident Anders Stokholm war auch im aussergewöhnlichen 2021 nicht alles schlecht, wie er im Jahresrückblick erklärt.

Die Ostschweiz am 03. Januar 2022

Ganz grundsätzlich: Unter welchen Stichworten würden Sie das Jahr 2021 für sich verbuchen?

Nerven, Ungeduld, die Schweiz ist schön.

Gab es für Sie einen besonderen Meilenstein, etwas das Sie besonders geprägt oder verändert hat?

Wir werden Grosseltern, darauf freuen wir uns riesig.

Welchen Tag würden Sie am liebsten komplett streichen?

Zum Glück keinen.

Gibt es etwas, wofür Sie sich gerne entschuldigen würden?

Als im öffentlichen Rampenlicht Stehender kann ich es nie allen recht machen – das tut mir leid, aber ich sage mir, lieber Entscheide treffen, die sich vielleicht als falsch erweisen, als sich vor Entscheiden zu drücken.

Und auf was sind Sie besonders stolz?

Ich freue mich darüber, dass wir in Frauenfeld zum ersten Mal eine Tour de Suisse Women durchführen durften.

Was hat Sie traurig gemacht?

Menschen, die den Sinn darin sehen, anderen das Leben schwer zu machen.

Und was so richtig wütend?

Die Vergleiche unserer Zeit mit den Zuständen im Dritten Reich.

Haben Sie sich konkrete Ziele für 2022 gesetzt?

Ja, einige, das wichtigste aber, genug Zeit für meine Familie zu haben.

Was sollte im nächsten Jahr allgemein besser werden?

Als Stadt und als Land sich auf gemeinsame Ziele auszurichten.

Und was darf so bleiben, wie es ist?

Lieber nichts, denn Stillstand verbinde ich mit Abhängen und Tod.

Wem würden Sie 2022 gerne begegnen?

Dem Kind meines älteren und der Freundin meines jüngeren Sohnes – und meinen älteren Bruder in Dänemark, den ich nun seit mehr als zwei Jahren nicht mehr gesehen habe.

2021 war «Wetten, dass…?» der nostalgische Höhepunkt. Was sollte nächstes Jahr wieder auf der Bildfläche erscheinen?

Wie wäre es mit «Don Camillo und Peppone» in einer zeitgenössischen Variante?

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Laveba 03/2022

Stölzle /  Brányik
Autor/in
Die Ostschweiz

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