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Energieagentur St.Gallen

Das Richtige schneller tun

Hauseigentümer, die den Ersatz der fossilen Heizung planen, profitieren im Kanton St.Gallen von einer kostenlosen Impulsberatung. Das Ziel: Mehr Heizen mit einheimischer, erneuerbarer Energie.

«Die Ostschweiz» Paid Content am 29. Juni 2020

Die Kosten hätten den Ausschlag gegeben, sagen Eigentümer oft, wenn sie ihre fossile Heizung 1:1 ersetzten. Gemeint sind die Investitionskosten. Dass bei näherer Betrachtung erneuerbar heizen auch kostenmässig besser abschneidet, kann im Rahmen der Impulsberatung aufgezeigt werden. Ohne Kostenfolge!

Was er vom Angebot hält und wo er zusätzlichen Handlungsbedarf sieht, sagt uns Jacques Michel Conrad.

Herr Conrad, kostenlose Impulsberatung – für Sie ein tauglicher Ansatz?

Solange das Gesetz beim Heizungsersatz den Wechsel auf einheimische, erneuerbare Energieträger nicht vorschreibt, ist beraten und überzeugen – neben Förderbeiträgen – der einzig mögliche Ansatz. Wichtig auch, dass die Berater(innen) den «Papierkram» erledigen. Im besten Fall motiviert der Impuls zu einer vertieften Abklärung, die auch etwas kosten darf. Bei Wohnbaugenossenschaften, für die wir tätig sind, ist das Standard.

Hat die Art des Heizsystems einen Einfluss auf die Vermietbarkeit der Wohnungen?

Nicht direkt. Balkon und Küche interessieren mehr als die Heizung. Indirekt schon. Erneuerbar heizen punktet zunehmend mit tiefen Energiekosten. Die höheren Investitionskosten können unsere Mandanten stemmen. Wo das nicht der Fall ist, sind neue Finanzierungsinstrumente gefragt. Hier erwarte ich mehr von einer Partnerschaft Banken/öffentliche Hand. Das Klima schützen und gleichzeitig einheimische, zukunftstaugliche Branchen stärken, macht Sinn. Wir können und müssen uns das leisten. Die Finanzierung muss Teil der Beratung sein.

Mit Ihrer Firma betreuen Sie gemeinnützige Wohnbauträger. Welchen Stellenwert hat die Klimadebatte bei der Unterhaltsplanung?

Dass man künftig erneuerbar heizt, ist bei den Wohnbaugenossenschaften unbestritten. Uns läuft aber die Zeit davon. Wir können den Ersatz fossiler Heizungen nicht mehr in jedem Fall mit der nächsten Gebäudesanierung koordinieren. Das Klima kann nicht so lange warten. Hier sind Berater, Haustechnikplaner und Energieingenieure neu gefordert. Die Herausforderung liegt im Bestand.

Dieser stellen wir uns. Eine griffige, auf die Erreichung der Klimaziele ausgerichtete Gesetzgebung hilft dabei. Und es dauert nicht mehr zehn Jahre, bis potenzielle Mieter(innen) uns fragen, wie wir im Winter heizen und im Sommer kühlen. Da bin ich mir ganz sicher.

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
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