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Richtig oder falsch?

Gesundheitsmythen – so viel Wahrheit steckt darin

Wer lange schläft, ist gesund. Oder: Warmes Essen am Abend macht dick. Solche Meinungen sind weit verbreitet. Aber stimmen sie auch?

Manuela Müller am 07. Oktober 2021

Lange schlafen ist gesund

Es gibt Hinweise darauf, dass zu viel Schlaf auch schaden kann. So sind die Sterblichkeit und die Krebsanfälligkeit bei jenen Menschen deutlich erhöht, die im Durchschnitt mehr als acht Stunden pro Tag schlafen. Aber weshalb? Die meisten Langschläfer halten sich zu lange im Dunkeln auf. Das vermindert die Vitamin-D Produktion. Darunter leiden die Festigkeit der Knochen und die Stimmung. Aber: Nicht nur die Schlafdauer ist entscheidend, sondern auch die Tiefe des Schlafes. Das Optimum liegt zwischen sieben und acht Stunden.

Wer destilliertes Wasser trinkt, stirbt

Das ist Unsinn. Denn das destillierte Wasser vermischt sich mit Speiseresten sowie Salzen und Mineralien. Dadurch sind die fehlenden Salze im Wasser keine Gefahr mehr für den Körper. Ohne diesen Prozess wäre der Genuss tödlich, denn die salzhaltigen Zellen versuchen, die Salzkonzentration hoch zu halten. Die Zellen würden platzen.

Warmes Essen am Abend macht dick

Durch das Erwärmen erhält das Essen nicht mehr Kalorien. Deshalb ist es egal, ob Sie abends warm essen. Das Entscheidende sind die Mengen und die Kalorien.

Fleischverzicht steigert die Lebenserwartung

Grundsätzlich ist es richtig, dass Vegetarier länger leben. Aber das liegt nicht am Fleischverzicht. Sie leben insgesamt bewusster. Vegetarier rauchen seltener, trinken weniger Alkohol und treiben öfter Sport. Dadurch erkranken sie seltener an Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Altersdiabetes.

Fett ist ungesund

Unser Organismus braucht unbedingt Fett. Es dient einerseits als Energielieferant. Andererseits braucht es Fett, damit die fettlöslichen Vitamine aufgenommen werden können. Wichtig ist dabei jedoch, um welches Fett es sich handelt. Verzichten Sie, wenn möglich, auf gesättigte Fettsäuren. Denn damit kann der Körper nicht viel anfangen. Die ungesättigten dagegen sind gut.

Karotten sind gut für die Augen

Falsch. Zwar liefern Mohrrüben eine Vorform des für die Augen wichtigen Vitamins A, das Betacarotin. Dieses hat jedoch in normalen Mengen keinen Einfluss auf unsere Sehfähigkeit. Allerdings gibt es eine Substanz, die für das Hell-Dunkel-Sehen zuständig ist. Sie besteht aus einem Eiweiss und Vitamin A. Das Dämmerungssehen hängt darum tatsächlich von Vitamin A ab. Ein Mangel dieses Vitamins kommt im Gegensatz zu einigen Entwicklungsländern hierzulande aber nur selten vor.

Alkohol wärmt

Falsch. Direkt nach dem Trinken von Alkohol wird es uns zwar tatsächlich für kurze Zeit warm, weil der Alkohol den Puls auf Trab bringt. Durch die ebenfalls verursachte Gefässerweiterung sinkt der Blutdruck jedoch ab, so dass eine vernünftige Durchblutung nicht mehr gewährleistet ist. Der Körper droht dann schnell auszukühlen, was genau den gegenteiligen Effekt zur Folge hat.

Spinat ist gesund, weil er besonders viel Eisen enthält

Falsch. Spinat ist ein wertvolles Gemüse, welches das Muskelwachstum anregt, die Sehkraft und die Atemwege stärkt. Aber es enthält nur wenig mehr Eisen als beispielsweise Schokolade. Und das tatsächlich im Spinat enthaltene Eisen ist nicht mal gut verwertbar. Die Mär von diesem besonders eisenreichen Gemüse hat ihren Ursprung in einem Kommafehler. Bei einer Eisenanalyse vor mehr als 100 Jahren wurde der tatsächliche Eisengehalt von 2,9 Milligramm in 100 Gramm Spinat versehentlich mit 29 Milligramm angegeben. Dieser Kommafehler wurde über Generationen so weitergegeben.

Von Schokolade bekommt man Pickel

Nicht immer. Bei Leuten, die ohnehin zu Pickel neigen, kann Schokolade die Bildung unter Umständen fördern. Dies gilt aber für alle fettreichen Nahrungsmittel, da die Poren der Haut dann schneller verstopfen.

Frisches Gemüse ist gesünder als Tiefkühlgemüse

Falsch. Wenn das Gemüse nicht aus dem eigenen Garten oder von einem Bauern aus der Nähe ist, kann man davon ausgehen, dass tiefgefrorenes Gemüse mehr Vitamine enthält und damit gesünder ist als das Gemüse aus dem Supermarkt. Denn Gemüse wird oft über weite Strecken transportiert und lange gelagert. Zudem wird es oft schon unreif geerntet, während Tiefkühlgemüse reif und erntefrisch binnen einer Stunde schockgefrostet wird. In diesem Zustand bauen sich Vitalstoffe nur langsam ab.

Cola und Salzstangen helfen bei Durchfall

Cola enthält viel Zucker, das verstärkt das Ausscheiden von Wasser durch den Darm. Das Koffein regt zudem die Nieren an. Da das grösste Problem bei Durchfall der Wasserverlust bei Patienten ist, ist Cola sogar schädlich.

Kaffee entzieht dem Körper Wasser

Hier streiten sich die Gelehrten seit Jahren. Mittlerweile gilt der Kompromiss: Wer regelmässig Kaffee trinkt und nicht mehr als vier Tassen pro Tag konsumiert, ist nicht in Gefahr. Erstens gewöhnt sich der Körper an den Wirkstoff, der harntreibende Effekt wird schwächer. Zudem besteht auch Kaffee hauptsächlich aus Wasser. Eigentlich logisch...

Margarine ist besser fürs Herz als Butter

Auch pflanzliche Öle und Fette, aus denen Margarinen bestehen, enthalten Cholesterin. Ausserdem entstehen bei der Herstellung so genannte veränderte Fettsäuren. Diese können sogar schädlicher sein als das Cholesterin in Schmalz oder Butter.

Frisches Brot macht Bauchweh

Eine alte Weisheit ohne wirklichen Bezug zur Realität. Viele Menschen essen ständig frisches Brot, viele sogar aus der eigenen Brotbackmaschine. Würde das Sprichwort stimmen, hätte wohl jeder Dritte ständig Bauchweh.

Grüner Salat hat viele Vitamine

Nicht wirklich! Grüner Salat ist keine Vitaminbombe und besteht hauptsächlich aus Wasser. Kommt der Salat dann noch aus dem Treibhaus, kann man ihn vitamintechnisch völlig abschreiben. Hinzu kommt gelegentlich noch schädliches Nitrat. Paprika, Tomaten und Äpfel sind vitamintechnisch weit besser.

Nach Steinobst darf man kein Wasser trinken

Das war früher vielleicht einmal so. Unser Wasser war früher stark mit Keimen belastet. Diese konnten dann in Verbindung mit Steinobst im Magen zu schlimmen Blähungen und Durchfällen führen. Bei der Güte des heutigen Trinkwassers ist das aber kein Thema mehr.

Eine Zecke muss linksherum herausgedreht werden

Nein, das ist ein Irrtum. Denn der Stechapparat der Zecke hat kein Gewinde. Der Saugrüssel muss weder links noch rechtsherum herausgedreht werden. Nach einem Zeckenstich sollte das Tier so schnell wie möglich mit einer Pinzette herausgezogen werden. Denn über den Speichel können gefährliche Krankheiten übertragen werden.

Akne bekommt, wer sich nicht richtig wäscht

Akne ist kein Zeichen mangelnder Körperhygiene. Im Gegenteil: Ständiges Waschen verschlimmert eher den Zustand der Haut. Trotzdem ist Waschen bei Akne und unreiner Haut wichtig. Allerdings sollte man eine bestimmte Seife (mit einem pH-Wert 5,5) nutzen. Dadurch bleibt der Säureschutzmantel der Haut erhalten.

Helle Flecken auf den Fingernägeln bedeuten Kalziummangel

Ein Mangel an Mineralstoffen wie Kalzium ist nicht bewiesen. Die hellen Flecken sind meist die Folge von Druck an der Nagelwurzel. Sie wachsen mit der Zeit wieder raus.

Wer gegen einen Elektrozaun pinkelt, bekommt einen Stromschlag

Nein, nicht immer. Der salzhaltige Urin ist zwar ein sehr guter elektrischer Leiter, doch der Harnstrahl löst sich schon wenige Zentimeter nach dem Verlassen der männlichen Harnröhre in viele, fürs blosse Auge unsichtbare Tropfen auf. Ein Restrisiko bleibt allerdings. Und das ist nicht ungefährlich: Denn ein Stromschlag über die Harnwege kann ernste Folgen für die Harnwege,-blase und Nieren haben.

Radfahren macht impotent

Nur wer pro Woche mehr als 500 Kilometer auf einem harten Fahrradsattel zurücklegt, ist statistisch gesehen gefährdet, impotent zu werden. Der Grund: Durch einen harten Sattel können Blutgefässe und Nervenbahnen in den Genitalregionen gequetscht werden.

Wie die Nase eines Mannes, so auch sein Johannes

Die koreanischen Wissenschaftler Dr. Jong Cheol Woo und Dr. Nam Cheol Park von der Pusan National University haben bei der Untersuchung an 655 Männern herausgefunden, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Penislänge und der Nasengrösse gibt.

Stress macht krank

Nein, Stress macht nicht zwangsläufig krank. Denn Stress zu haben, ist nicht immer negativ. Oft mögen wir Stress sogar, weil es Teil unseres Berufslebens oder der Lebensart ist. Ob wir Stress als anstrengend empfinden, liegt immer an uns selbst.

Haare wachsen schneller, wenn man sie öfter schneidet oder rasiert

Durch häufiges Stutzen wachsen Haare nicht schneller und sie werden auch nicht dunkler oder dicker. Das haben mehrere Studien gezeigt. Und für Frauen: Auch das Rasieren der Beine fördert den Haarwuchs nicht.

Mit rasierten Achseln schwitzt man weniger

Die Schweissproduktion bleibt immer gleich, ganz egal, ob die Achseln rasiert sind oder die Haare wild wachsen. Wer aber stark unter den Achseln schwitzt, dem kann eine Rasur trotzdem helfen. Denn die Haare bieten Hautbakterien ideale Lebensbedingungen. Nach einer Rasur nimmt deshalb auch der Schweissgeruch ab.

Ein verschluckter Kaugummi verklebt den Magen

Es ist grundsätzlich unbedenklich, einen Kaugummi zu verschlucken. Denn die Kaugummi-Masse wird mit pflanzlichen Ölen so weich gemacht, dass sie erst hart wird, wenn man den Kaugummi aus dem Mund nimmt. Der Kaugummi passiert also problemlos den Magen und wird dann über den Darm wieder ausgeschieden.

Lesen bei Schlummerlicht schadet den Augen

Eine schummrige Beleuchtung ist anstrengend für die Augen, was ein Brennen oder trockene Augen hervorrufen kann. Sobald man jedoch aufhört zu lesen oder die Beleuchtung verbessert, erholen sich die Augen schnell wieder von der Anstrengung.

Vorbräunen schützt vor Sonnenbrand

Falsch. Vorbräunen auf der Sonnenbank nützt gar nichts. In Solarien wird vor allem UVA-Strahlung eingesetzt. Diese bräunen zwar sogleich die Haut, stellen aber überhaupt keinen angemessenen Schutz der Haut dar. Denn erst mittels der UVB-Strahlen der Sonne kann ein Schutz der Haut aufgebaut werden.

Schnarchen ist harmlos

Falsch. Schnarchen ist ein komplexer Zusammenhang zwischen Atmung und erschlaffter Muskulatur des Nasen- und Rachenraums. Immer dann, wenn die Atemwege verengt sind, kommt es zu den typischen Schnarchgeräuschen. Dafür gibt es einige anatomische Voraussetzungen wie vergrößerte Polypen und Rachenmandeln, die den Effekt verstärken. Mit zunehmendem Alter erschlaffen zudem die Muskeln, was das Schnarchen ebenfalls begünstigt. Menschen, die schnarchen, haben im Schlaf teilweise Erstickungsanfälle. Während dieser meist unbemerkten Erstickungsanfälle setzt die Atmung bis zu zwei Minuten am Stück aus. Harmlos ist Schnarchen dagegen bei Erkältungen mit Schnupfen.

Das Garen in der Mikrowelle gilt als Vitamin schonendes Verfahren

Mikrowellenstrahlung ist nur schädlich, wenn wir ihr direkt ausgesetzt sind - wenn also Strahlung austritt. Dies ist allerdings nur bei einigen sehr alten Geräten festgestellt worden. Neuere Fabrikate sind in der Regel ausreichend abgeschirmt. Die Inhaltsstoffe der Nahrung werden in der Mikrowelle nicht anders verändert als bei anderen Garverfahren auch.

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Autor/in
Manuela Müller

Manuela Müller (*1994) aus Marbach war bis Ende März 2022 als Redaktorin für «Die Ostschweiz» tätig.

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