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Stiftung Pro Innerrhoden

Grosses Fest zum Stiftungsjubiläum

Die Stiftung Pro Innerrhoden feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet das Jubiläumsfest vom 18. September 2021. Den ganzen Tag über finden auf dem Kanzleiplatz und in den angrenzenden Gebäuden Konzerte, Lesungen und weitere Dar-bietungen statt.

Die Ostschweiz am 12. September 2021

Die 1971 per Landsgemeindeentscheid geschaffene Stiftung Pro Innerrhoden engagiert sich seither für die hiesige Kultur. Mit ihrer Förderung ist sie aus der Innerrhoder Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Das Jubiläum der Stiftung wird dieses Jahr von Mai bis November mit einer Reihe von Veranstaltungen gefeiert.

Den Höhepunkt bildet das grosse Jubiläumsfest vom 18. September 2021. Der Stiftungsrat freut sich, die gesamte Bevölkerung von 10 bis 16.30 Uhr zu begrüssen. Den ganzen Tag über werden auf dem Kanzleiplatz und in den angrenzenden Gebäuden Konzerte, Lesungen, Theater und weitere spannende Aktivitäten geboten. Es wartet ein tolles Programm für Jung und Alt.

Leckerbissen für alle Sinne auf dem Kanzleiplatz

Im Festzelt auf dem Kanzleiplatz liegt der Fokus vor allem auf der musikalischen Unterhaltung. Für heimische Klänge sorgt die «Appenzeller Musik» mit Antonia und Christian Manser, Albert Graf, Pia Dobler und Paul Inauen. Modernen Brass-Sound zeigen «Toby or not Toby», sieben junge Männer aus Appenzell. Riana, Appenzeller Musikerin und Songwriterin, präsentiert faszi-nierende Songs mit Einflüssen aus Pop, Jazz und Soul.

Für eine gute Stimmung sorgen mit Sicherheit auch die Musikgruppe «Erscht Rächt» unter der Leitung von Mirta Ammann und die Jugendmusik Appenzell mit den Tambouren. Dass Wort und Musik hervorragend zusammenpassen, zeigt der jüngste Kulturpreisträger der Stiftung Pro Innerrhoden, Simon Enzler: Zusammen mit dem Appenzeller Echo wird der wortgewandte Kabarettist bestimmt für Heiterkeit, aber wohl auch für nachdenkliche Momente sorgen.

Für das leibliche Wohl stehen eine warme Küche und Getränke bereit. Die Festwirtschaft auf dem Kanzleiplatz ist ab 11 Uhr bis zum Ende der Feier um 16.30 Uhr in Betrieb.

Vielseitiges Programm, auch für Kinder

Im kleinen Ratssaal präsentiert Joe Manser, ein weiterer Innerrhoder Kulturpreisträger, Geschichten im Innerrhoder Dialekt. Schönste Fotoimpressionen aus Innerrhoden zeigt Kurt Haberstich, nimmermüder Bildband- und Buchautor, Wanderer und Bergsteiger. Mit alter und neuer Volksmusik überrascht das «Trio SEMplice», bestehend aus Sandra Dobler, Erika Egger und Madlaina Küng. Und mit der «Kapelle Dörigehnt» (Aurel Manser, Nina Fritsche und Sina Dörig) wird eine Jungformation mit Appenzeller Musik zu begeistern wissen.

Die in Gonten aufgewachsene Andrea Maria Keller lebt als freischaffende Lyrikerin und Lektorin in Bern. Sie lädt zu einer Lyriklesung, musikalisch umrahmt vom «Kammermusik-Trio Rempfler» mit Antonia, Leonie und Elenie.

Ein besonderes Unterhaltungsprogramm für Kinder bietet die Volksbibliothek. Zum Musiktheater «So fies!» über tierische Gemeinheiten sind Kinder ab fünf Jahren eingeladen. Das Trio «zita bimmelt», bestehend aus Melanie Dörig, Zita Bucher und Severin Barmettler, erzählt mit viel Witz, Volksmusik und urchigen Dialekten von den kleinen und grösseren Gemeinheiten des Lebens.

Claudine Kopp, die künstlerische Leiterin des Appenzeller Figurentheater-Festivals, zeigt in ihrem eigenen Stück «Der böse Senn» eine sagenhaft bodenständige Geschichte für Kinder, bei der am Ende das Gute siegt.

Ottilia Dörig, Leiterin des Innerrhoder Kulturamts, führt durch die Gesprächsrunde «Kulturschaffen in Innerrhoden ? eine Standortbestimmung». Mit den Podiumsteilnehmenden geht sie Fragen zum aktuellen Kulturleben und Kulturschaffen im Kanton nach und wagt mit ihnen einen Blick in die Zukunft. Es diskutieren Agathe Nisple, Kulturvermittlerin, Ursula Schmid, Kunsthalle Ziegel-hütte, Martina Obrecht, Co-Leiterin Museum Appenzell, Silvio Signer, Präsident Kulturgruppe Appenzell, und Barbara Betschart, Leiterin Roothuus Gonten ? Zentrum für Appenzeller und To-ggenburger Volksmusik.

An zwei Kurzführungen «Vom Besonderen zum Alltäglichen» mit den Museumsleiterinnen Martina Obrecht und Birgit Langenegger zeigt das Museum Appenzell 50 ausgewählte Objekte aus der Museumssammlung. Die kleine Jubiläumsschau gibt einen Einblick in die facettenreiche All-tagskultur des Kantons Appenzell I.Rh. Unter dem Titel «Faschned, Chölbi, Chüüzbeg» werden im Museumskeller den ganzen Tag historische Filme aus dem Museumsarchiv gezeigt.

Ticketing

Für die Darbietungen im kleinen Ratssaal und in der Volksbibliothek werden Tickets ausgegeben. Die Tickets können bis zum 17. September 2021 bei Appenzellerland Tourismus AI, Hauptgasse 4, Appenzell, Telefon 071 788 96 41, bezogen werden. Am Jubiläumsfest selber werden Tickets beim Infostand unter den Rathausbögen vergeben. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Corona-Massnahmen

Das Festzelt wird so hergerichtet, dass dort für Besuchende keine Zertifikats- und Maskenpflicht gilt. Für den Besuch von Veranstaltungen im kleinen Ratssaal, im Museum und in der Volksbibliothek muss demgegenüber ein Covid-Zertifikat vorgewiesen werden. Es besteht jedoch keine Maskenpflicht. Unter den Rathausbögen steht ein Zelt für unentgeltliches Testen bereit.

Eine Übersicht zum Jubiläumsprogramm und weitere Informationen finden sich online unter www.ai.ch/50-jahre-spi.

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Die Ostschweiz

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