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Theater St. Gallen

HotSpotOst – Sankt Irgendwo im Nirgendwo

Zwischen Grossstadtträumen und Minderwertigkeitskomplex: Diese typische St.Galler Befindlickeit thematisiert das Schauspielprojekt HotSpotOst – Sankt Irgendwo im Nirgendwo des Theaters St.Gallen.

Die Ostschweiz am 13. September 2021

Die musikalisch-satirische Auseinandersetzung auf der Basis von Texten von Brigitte Schmid-Gugler erlebt am

Mittwoch, 15. September, 20 Uhr, in der Lokremise ihre Uraufführung. Regie führt Schauspieldirektor Jonas Knecht.

Um einen Urbanisierungsschub auszulösen, entwickelt der Bundesrat eine Wachstumsstrategie, die landesweit acht florierende, zielgerichtet geförderte Vorzeige-Metropolen schafft. Sieben Plätze sind bereits vergeben, genau einer ist noch frei–Bedingung für die Bewerbung sind jedoch 100000 Einwohner*innen. St.Gallen muss sofort zulegen. Aber woher bekommt man auf die Schnelle 20000 Personen? Darf jahrelange Tradition zugunsten einer florierenden Wirtschaft vernachlässigt werden, und eignet sich das enge Hochtal der Steinach überhaupt für ein Wachstum im erforderten Ausmass? Das ist die Ausgangslage von HotSpotOst – Sankt Irgendwo im Nirgendwo.

Dem Schauspielprojekt liegt ein Plot von Rolf Bossart zugrunde, der ein Stigma beleuchtet, mit dem sich wohl viele St.Galler_innen identifizieren können: Die Randstellung innerhalb des Landes in einer wenig beachteten Region und die Reduktion auf wenige Klischees wie die Bratwurst, die Olma oder den unpopulären Dialekt. Davon ausgehend hat die St.Galler Autorin Brigitte Schmid-Gugler Dialoge geschrieben, weitere Inputs steuerten der Journalist Marcel Elsener und der Raumplaner Hans-Ruedi Beck bei. Ergänzt wird die fiktionale Ebene des Stücks durch eine dokumentarische. In Videoeinspielungen kommen St.Galler_innen aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Medien zu Wort.

HotSpotOst – Sankt Irgendwo im Nirgendwo ist eine musikalische, satirische und teilweise bissige Auseinandersetzung mit der St.Galler Befindlichkeit. Regie führt Schauspieldirektor Jonas Knecht, der selber in St.Gallen geboren wurde und nach vielen Jahren in Berlin 2016 in seine Heimatstadt zurückgekehrt ist.

Uraufführung Mittwoch, 15. September 2021 Zeit 20.00 Uhr Ort Lokremise

Vorstellungen

Mittwoch, 15. September 2021, 20.00 Uhr (Uraufführung)

Dienstag, 21. September 2021, 20 Uhr

Freitag, 24. September 2021, 20 Uhr

Samstag, 23. Oktober 2021, 20 Uhr

Donnerstag, 28. Oktober 2021, 20 Uhr

Montag, 1. November 2021, 20 Uhr

Freitag, 5. November 2021, 17 Uhr

Mittwoch, 10. November 2021, 20 Uhr

Montag, 15. November 202, 20 Uhr

Donnerstag, 18. November 2021, 20Uhr

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Die Ostschweiz

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