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Vorbereitungen auf Kurs

In vier Wochen startet die OLMA

Am 7. Oktober öffnen sich die Tore zur 78. Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung. Vier Wochen vor Messestart stecken alle Beteiligten mitten in den Vorbereitungen. Die Vorfreude steigt.

Die Ostschweiz am 12. September 2021

Noch vier Wochen verbleiben bis zum Start der 78. OLMA. Der Zeitplan vom Entscheid von Ende Juni, die OLMA 2021 zu planen, bis zum Messestart am 7. Oktober ist straff. Alle Beteiligten sind stark gefordert, sei es beim Finalisieren von Inhalten, dem demnächst startenden Aufbau oder der Umsetzung von organisatorischen Details. «Wir spüren bei allen Beteiligten, aber auch in der Bevölkerung eine grosse Vorfreude, dass bald endlich wieder OLMA ist. Das setzt die nötigen Kräfte frei», freut sich Katrin Meyerhans, Bereichsleiterin Messen der Olma Messen St.Gallen.

Ein reichhaltiges Programm zwischen Tradition und Moderne

Wissensvermittlung, Tradition, Musikalisches, eindrückliche Tiervorführungen, spannende Sonderschauen – die Gäste erwartet ein umfassendes und vielseitiges Programm aus Bekanntem und Neuem. Dank der Zertifikatslösung (geimpft, genesen, getestet) sind im OLMA-Gelände alle Programmpunkte möglich, die die Kultmesse ausmachen – auch ein stimmungsvoller Auftritt des Gastkantons und die Degustationen in der Halle 4/5. Die Vorstellung des Programms mit detaillierten Informationen zu den zahlreichen Tier- und Sonderschauen erfolgt am 23. September.

Knapp zwei Drittel der Aussteller an Bord

Für Organisatoren und Aussteller stellt die Planung der OLMA 2021 eine besondere Herausforderung dar, denn die äusseren Umstände und Regelungen ändern sich pandemiebedingt laufend. Die Organisatoren haben deshalb den Dialog mit den Ausstellern intensiviert und ihnen Transparenz geboten. Für einige Aussteller war die Lage zu unsicher oder die Vorbereitungszeit zu kurz für eine Teilnahme 2021. Viele von ihnen haben aber ihre gute Beziehung zur OLMA bekräftigt und bereits für 2022 zugesagt. «Wir erhalten viel Zuspruch und spüren Vorfreude und enormen Rückhalt. Es freut uns sehr, dass sich knapp zwei Drittel der Aussteller zur OLMA 2021 bekennen», ergänzt Katrin Meyerhans. Sämtliche Hallen sind trotz der kleineren Ausstellerzahl belegt. Weil die alte Halle 1 abgerissen ist und der Bau der neuen Halle erst 2023 abgeschlossen sein wird, steht für die diesjährige Messe ohnehin weniger Fläche zur Verfügung.

Kein Umzug aber ein Jahrmarkt light

Im Gegensatz zum Messegelände, wo aufgrund der Kontrolle des Covid-Zertifikats (geimpft, getestet, genesen) keine weiteren Einschränkungen gelten, ist die St.Galler Innenstadt als Durchführungsort des Umzugs nicht abgrenzbar. Grosse Veranstaltungen ohne Zertifikatslösung seien aktuell nicht bewilligungsfähig. Deshalb haben der Gastkanton und die Messeleitung bereits Mitte Juli entschieden, den OLMA-Umzug abzusagen. Aus dem gleichen Grund hat die Stadtpolizei vor wenigen Tagen beschlossen, den Herbstjahrmarkt nicht durchzuführen. Der Ostschweizer Marktverband (SMV) und die Schaustellenden planen als Alternative einen «Herbstjahrmarkt-Light». Die etwas kleinere Version des Jahrmarkts bietet Attraktionen, Essens- und Getränkestände auf dem Spelteriniplatz und dem Gelände der angrenzenden Schulhäuser. So können auch sie die Zertifikatslösung einsetzen. Die Veranstalter prüfen ebenfalls ausgewählte Marktstände ohne Einzäunung, aber mit genügend Abstand entlang der Sonnenstrasse zu platzieren.

Zertifikatspflicht und Testmöglichkeiten

Gemäss behördlichen Vorgaben müssen Besucherinnen und Besucher ab 16 Jahren für den Zutritt zum OLMA-Gelände ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen. Im Messegelände gibt es keine Einschränkungen wie beispielsweise Maskenpflicht oder Abstandsregeln. Vor Ort werden Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Tests sind kostenpflichtig. Die OLMA wird diese zu Sonderkonditionen anbieten können.

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Die Ostschweiz

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