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Schlussstrich

Kein Geld mehr für Comicschaffende

Die Stadt St.Gallen beteiligt sich nicht mehr an den Comic-Stipendien der Deutschschweizer Städte.

Stadt St.Gallen am 31. Oktober 2018

Nach fünf Jahren beendet St.Gallen die Partnerschaft mit Luzern, Zürich und Basel aufgrund geringer Anzahl Bewerbungen und zielgerichteter Vergabe von städtischen Kulturgeldern.

Die Partnerstädte St.Gallen, Luzern, Zürich und Basel und vorher auch Bern und Winterthur, die beide in den Jahren zuvor ausgetreten sind, bezweckten mit den Stipendien, Comicschaffende zu fördern und Comic als Kunstform einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Zudem sollte das Gemeinschaftsprojekt kulturelle Kooperationen und Projekte zwischen den Städten stärken.

Seit 2014 lud St.Gallen jährlich St.Galler Comicschaffende zur Bewerbung für ein Haupt- und För-derstipendium ein und beteiligte sich jährlich mit CHF 10'000 am Gemeinschaftsprojekt. Eine Jury aus Vertretenden der beteiligten Städte sowie der nationalen und internationalen Comicszene und einer Vertretung von «Fumetto – Internationales Comix-Festival Luzern» jurierte sämtliche Bewerbungen aller Städte und vergab die beiden Stipendien im Rahmen von «Fumetto». In den fünf Jahren erhielt mit Lika Nüssli eine St.Galler Künstlerin ein Hauptstipendium.

Aufgrund der fünfjährigen Erfahrung kam die Stadt zum Schluss, dass die relativ hohe finanzielle Beteiligung, die nur selten St.Galler Comicschaffenden zugutekommt, sowie aufgrund der wenigen Bewerbungen, künftig zielgerichteter für konkrete St.Galler Projekte zur Verfügung stehen soll.

Stölzle /  Brányik
Autor/in
Stadt St.Gallen

Informationen aus der St.Galler Stadtverwaltung

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