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Trump sei Dank

«Make Tübach great again»

In Tübach setzt man auf einen prominenten Botschafter, wie das Bild zeigt.  Allerdings auf einen kontroversen.

Stefan Millius am 02. März 2019

Der Steuerfuss ist bereits schön tief. Und die Lebensqualität hoch. Aber das reicht dem Tübacher Gemeindepräsidenten Michael Götte offenbar noch nicht. Er setzt auf Beistand eines Mannes, der immer die Nummer 1 sein möchte: Donald Trump. «Make Tübach great again», fordert dieser auf dem Bild, das Götte auf Facebook gepostet hat.

Das augenzwinkernde Bild ruft verschiedene Reaktionen hervor. Ein Leser befürchtet, Götte wolle als nächsten Schritt womöglich eine Mauer um Tübach bauen. Vielleicht, um  Horden aus dem benachbarten Thurgau abzuhalten? Ein anderer findet das Anliegen gut, kann sich aber mit dem «Werbeträger» nicht ganz anfreunden. Und ein dritter meint lakonisch: «Noch grösser?»

Wie es aussehen könnte, wenn ein aus den USA vertriebener Trump am Bodensee eine neue Heimat gefunden hat, haben wir ja bereits einmal aufgezeigt. In Tübach hätte er natürlich eine ideale Spielwiese. Amerika war ja schon vor seinem Amtsantritt in einigen Bereichen «das Grösste». In einer Gemeinde mit rund 1500 Einwohnern besteht daher sicher mehr Entwicklungspotenzial.

Und Haare bleichen kann mit Garantie auch eine Coiffeuse in Tübach.

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Stefan Millius

Stefan Millius (*1972) ist Chefredaktor von «Die Ostschweiz».

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