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Öffentlicher Vortrag im Spital Herisau

Nierenkrank: Vom hohen Blutdruck bis zur Nierentransplantation

Im Rahmen des öffentlichen Vortrags vom 13. Oktober 2021 um 19.30 Uhr im Spital Herisau, wird Frau Dr. med. Irene Koneth, Leitende Ärztin Nephrologie im Departement Innere Medizin SVAR, umfassend auf das Thema Nierenkrankheit eingehen und aufzeigen, welche Abklärungen und Therapien sinnvoll sind.

Die Ostschweiz am 10. Oktober 2021

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit mit der Referentin über das Thema zu diskutieren. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht nötig. Beim Einlass gilt die 3G-Regel. Danach richtet sich die Veranstaltung an interessierte Personen, welche geimpft, genesen oder getestet sind.

Die Nieren entgiften das Blut, haben aber noch viele andere Aufgaben. Chronische Nierenleiden (Niereninsuffizienz) betreffen circa 10% der Bevölkerung und werden immer häufiger. In vielen Fällen sind Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzleiden oder Diabetes die Ursache. Bei diesen Krankheiten ist es deshalb sinnvoll, wenn der Hausarzt von Zeit zu Zeit einen Check-Up der Nieren macht. Die Niereninsuffizienz macht lange Zeit nur wenig oder unspezifische Symptome und wird daher oft spät diagnostiziert. Patienten mit chronischer Nierenkrankheit haben ein erhöhtes Risiko für Herz- Gefäss-Erkrankungen und bedürfen einer guten Diabetes-, Bluthochdruck- und Cholesterin senkenden Therapie. Chronische Niereninsuffizienz ist nicht heilbar, aber deren Verlauf bis zur Nierenersatztherapie kann mit verschiedenen medikamentösen und Verhaltens - Massnahmen verlangsamt werden. Wenn das Nierenversagen weit fortgeschritten ist, gibt es vier therapeutische Möglichkeiten: Nierentransplantation, Blutwäsche (Hämodialyse), Bauchfelldialyse (Peritonealdialyse) und rein medikamentöse Therapie mit Verzicht auf einen Nierenersatz. Jede Therapie hat für den individuellen Patienten ihre Vor- und Nachteile und soll rechtzeitig mit der Nierenspezialistin besprochen und geplant werden.

Dr. med. Irene Koneth

Dr. med. Irene Koneth, Fachärztin FMH für Nephrologie und Innere Medizin arbeitet seit Juli 2020 als Leitende Ärztin im Spital Herisau. Sie hält Sprechstunden im Spital Herisau ab. Die Facharztausbildung wurde 2006 abgeschlossen. Von 2006 bis 2020 arbeitete Frau Dr. Koneth als nephrologische Kaderärztin im Kantonsspital St. Gallen und gewann so viel Erfahrung in allen Bereichen der Nierenheilkunde.

Ausblick

Der nächste öffentliche Vortrag des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden zum Thema «Magenbeschwerden – was können die Gründe dafür sein?» findet am Mittwoch, 27.10.2021 um 19.30 Uhr im Spital Herisau statt. Referieren wird Herr Dr. med. Gérald Gubler, Chefarzt und Departementsleiter im Departement Chirurgie SVAR.

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Die Ostschweiz

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