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Um 50 Prozent

Petition will Bundesrat den Lohn kürzen

50 Prozent weniger Lohn für die sieben Mitglieder des Bundesrats, und das rückwirkend ab 2020 bis und 2022: Das fordert eine Petition.

Die Ostschweiz am 01. Mai 2021

«Aus Solidarität gegenüber der gesamten Schweizer Bevölkderung» soll der Bundesrat auf mindestens 50 Prozent seines Lohnes für die Jahre 2020, 2021 und 2022 verzichten: Das verlangt eine Petition, die gerade gestartet wurde.  Die Begründung der Initiantin: Seit Ende Februar 2020 auferlege der Bundesrat der Schweizer Bevölkerung «sinnlose und unlogische Massnahmen, welche Entlassungen, Kurzarbeit, Konkurse, usw. zur Folge haben und dadurch viele Bürger in finanzielle Nöte geraten.» Der Bundesrat hingegen, der für diese Massnahmen verantwortlich sei, bekomme weiterhin seinen vollen Lohn, «der erst noch durch die Steuern der Schweizer Bevölkerung bezahlt wird.» 

Zitiert wird auch Bundespräsident Guy Parmelin, der gesagt habe: «ich habe keine schlaflosen Nächte.» Diese Aussage sei «eine Ohrfeige für jeden Schweizer Bürger, der nicht weiss, wie er nächsten Monat seine Rechnungen bezahlen soll und was er morgen essen soll», so die Petitionärin.

Stölzle /  Brányik
Autor/in
Die Ostschweiz

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