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Appenzell Ausserrhoden

Rund 200'000 Franken für Kulturförderung

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat auf Empfehlung des Kulturrates zwei Projekte im Umfang von 55‘000 Franken aus dem Kulturfonds unterstützt. Das Departement Bildung und Kultur sprach von März bis Juni 2021 zudem für 43 Gesuche weitere 109'894 Franken.

Appenzell Ausserrhoden am 17. September 2021

Die geförderten Projekte werden im Kulturblatt «Obacht Kultur» Nr. 40, das in den nächsten Tagen verschickt wird, einzeln aufgeführt. Das Kulturblatt kommt dieses Mal verspielt daher und zeigt die Bedeutung von Spiel und Regeln für die Kultur im Kanton auf.

Auf Empfehlung des Kulturrates hat der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden zwei Gesuchen eine Unterstützung über 10‘000 Franken zugesprochen. Berücksichtigt wurde dabei das Konzert «Danza» – es verbindet heutiges Bühnenschaffen mit seinem Ursprung, dem Ritual. Zudem wird eine partizipative Veranstaltungsreihe des Henry-Dunant-Museums und verschiedener Kooperationspartnerinnen und -partnern unterstützt.

Der Regierungsrat hat zudem von den Entscheiden Kenntnis genommen, die das Departement Bildung und Kultur in der Zeit von März bis Juni 2021 in eigener Kompetenz gefällt hat. Im Ganzen wurden 55 Gesuche behandelt, wovon 43 Projekten eine Unterstützung in der Höhe von insgesamt 109'894 Franken gewährt wurde. Die detaillierte Liste sowie nähere Angaben zu den vom Kulturrat und Regierungsrat behandelten Projekten sind im neuen «Obacht Kultur» nachzulesen. Die unterschiedlichen aus dem Kulturfonds geförderten Projekte finden in experimenteller Form und mit einem starken Bezug zu Appenzell Ausserrhoden statt. Sie wirken nicht nur lokal, sondern auch national.

Das neue Obacht Kultur widmet sich verschiedenen Spielweisen

Die 40. Ausgabe des Kulturblatts betrachtet einige ausserrhodische Spielgewohnheiten und -eigenheiten. Der Mensch lebt zwar nicht vom Spiel allein, doch vor allem über das Spiel entwickelt er seine kulturellen Fähigkeiten. Im absichtslosen Spiel entdeckt er sich selbst, macht individuelle Erfahrungen, erkennt die Vorgaben der Welt, lernt sie zu überschreiten und entwickelt seine Persönlichkeit. Die Texte von Angélique Kellenberger, Frédéric Zwicker, Ingrid Brühwiler und Dominik Schleich sowie Bildbeiträge von Karin Karinna Bühler, Pablo Walser, Bernard Tagwerker und die Illustrationen von Michael Frei setzen sich ganz unterschiedlich mit Spiel und Regeln, mit Intuition, Zufall und Grenzüberschreitungen auseinander. Zudem laden die Texte aus den Gedächtnisinstitutionen auf eine Partie Minigolf, zum Stegreifspiel, in eine Puppensammlung, auf die Kegelbahn und zum Lottospiel ein.

Das spielerisch gestaltete Heft wird den Abonnentinnen und Abonnenten in diesen Tagen zugestellt; es kann auch beim Amt für Kultur unter kultur@ar.ch bezogen oder auf www.obacht.ch gelesen werden.

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Appenzell Ausserrhoden

Informationen aus der kantonalen Verwaltung Appenzell Ausserrhoden.

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