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Ein Tag im Leben von Mike Egger

Sich immer wieder Zeit zum Nachdenken nehmen

Bei «ein Tag im Leben von…» lassen wir jemanden über seinen oder ihren Alltag sprechen. Heute erzählt uns der Nationalrat Mike Egger, welches seine Wohlfühlzone ist und woher er die Energie für den letzten Tagesabschnitt holt.

Manuela Müller am 10. Januar 2022

Der 29-jährige Nationalrat Mike Egger ist gelernter Fleischfachmann. Wenn er nicht gerade in einer Session oder einer Kommissionssitzung ist, ist er in der Micarna für Projekte im strategischen und operativen Bereich tätig.

Das gehört zu meinem Morgenritual:

Morgens um 04:45 Uhr einen Kaffee trinken, duschen und dazu die akutellen Tagesnachrichten im Radio hören. Die Dusche ist übrigens meine absolute Wohlfühlzone (lacht). Dort kann ich mich optimal auf den Tag einstellen.

Das darf auf dem Frühstückstisch nicht fehlen:

Ich esse nur am Wochenende Frühstück. Dann darf natürlich das feine Appenzeller Mostbröckli von Schär aus Thal oder der Fleischkäse nicht fehlen. Selbstverständlich gehören auch der selbstgemachte Zopf sowie ein feines Glas Orangensaft dazu.

Das darf am Morgen nicht vergessen gehen:

Eine ruhige Minute auf dem Balkon, um sich über den bevorstehenden Tag Gedanken zu machen und dabei über alle wichtigen Termine – aber auch sich selbst – nachzudenken.

So informiere ich mich über das tägliche Geschehen:

Natürlich gehört ein Blick auf «Die Ostschweiz» als wichtiges Element der Informationsbeschaffung dazu. Daneben schaue ich selbstverständlich auch die anderen Medien an.

Meine täglichen Arbeiten/Pflichten:

Wenn ich nicht gerade in Bundesbern in einer Kommission oder in der Session Einsitz haben darf, bin ich innerhalb der Micarna SA für spannende Projekte im strategischen und operativen Bereich verantwortlich. Zuhause gehören selbstverständlich auch die täglichen Hausarbeiten wie Putzen, Waschen und leider auch Bügeln dazu (lacht).

Darüber freue oder ärgere ich mich täglich:

Ich freue mich täglich aufzuwachen und gesund zu sein. Dafür bin ich jeden Tag aufs Neue dankbar. Es gibt viele Menschen, für welche dies nicht selbstverständlich ist. Aus diesem Grund ist für mich das Leben zu kurz, um mich täglich aufzuregen – dies überlasse ich gerne andern.

Damit beende ich meinen Arbeitstag/Tag:

Meistens lasse ich ein Red-Bull – verleiht anscheinend Flügel (lacht) – aus dem Automaten, damit ich gestärkt in den dritten Tagesabschnitt starten kann, welcher entweder mit Anlässen, Podien, Referaten oder aber mit dem Aktenstudium für Bern ausgefüllt ist.

So entspanne ich mich:

Wenn ich in unserer wunderschönen Region, in unserem wunderschönen Land wandern gehen kann. Ich bin vom Frühling bis Sommer praktisch jede freie Minunte auf den Schweizer Wanderwegen unterwegs und geniesse dabei die Ruhe und die Natur. Gerne bedanke ich mich an dieser Stelle bei all jenen, die unsere Wanderwege instand halten.

Das mache ich als Erstes, wenn ich zuhause bin:

Ich leere den Briefkasten und lege die Post in mein Büro, bevor ich es mir auf dem Sofa gemütlich mache und die Nachrichten oder eine Netflix-Serie schaue. Wenn ich noch restliche Energie habe, zum Beispiel, weil ich mich trotz meiner positiven Einstellung aufgeregt habe, dann lasse ich beim Sport meinen Dampf ab!

Und als Letztes vor dem Zubettgehen:

Um jeweils vor dem Schlafen etwas runterzukommen, lese ich noch kurz einige Seiten in einem Buch. Das aktuelle trägt passend für einen Fleischfachmann den Titel «Don`t Go Veggie!» und stellt in 75 Fakten dar, warum eine vegetarische Ernährung nicht unbedingt besser ist…

Es war ein guter Tag für mich, wenn..:

Ich meine gesetzten Ziele erfolgreich abschliessen konnte und ich gesund aber müde nachhause komme.

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Manuela Müller

Manuela Müller (*1994) aus Marbach ist Redaktorin von «Die Ostschweiz».

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