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Gastkommentar

Was wäre, wenn?

Bei einer Anhörung vor dem EU-Parlament am 10. Oktober 2022 gibt Pfizer-Managerin Janine Small zu, dass der Covid-Impfstoff vor seiner millionenfachen Injektion nicht darauf getestet worden war, die Übertragung des Virus zu stoppen.

Dänu Wisler am 22. November 2022

Am 13. Oktober bestätigt die Europäische Kommission, dass die Impfung weder vor einer Übertragung noch vor einer Ansteckung schütze. Einen Tag später beginnt die EU-Staatsanwaltschaft gegen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu ermitteln. Ihr wird vorgeworfen, zum Nachteil der EU und des Steuerzahlers überteuerte Deals mit der Pharma-Industrie eingefädelt zu haben – vielleicht nur eine lapidare Nebensächlichkeit: Ehemann Heiko sitzt im Verwaltungsrat eines Pharma-Unternehmens, das grosszügig EU-Fördergelder für die mRNA-Forschung abkassierte.

Es zeugte von Charakter, wenn diese drei Nachrichten nicht totgeschwiegen oder schöngeredet würden, im Sinne von: «Niemand hat je behauptet, die Impfung schütze vor einer Ansteckung. Die Impfung schützt lediglich vor einem schweren Krankheitsverlauf.»

Die erste Aussage ist gelogen und die Zweite ist unseriös.

Der wissenschaftliche Gehalt dieser Behauptung entspricht in etwa dem IQ eines Gummibärchens – was zeigt, für wie intelligent wir gehalten werden. Ich zitiere einen Arzt und Virologen: «Es ist unmöglich, in ein und derselben Person einen Doppelblindversuch zu machen. Man kann nicht herausfinden, wie sich ein Krankheitsverlauf abgespielt hätte, wenn der Patient eine Impfung nicht erhalten hätte. Für die Aussage ‚schützt vor schweren Verläufen‘ gibt es keine wissenschaftlich ernsthafte Studie.»

Was wäre, wenn wir diese Ereignisse in ihrer tatsächlichen Tragweite zur Kenntnis nehmen würden? Ein riskantes Gedankenexperiment mit womöglich unerwünschten Nebenwirkungen – diesmal freilich für Politiker und Medien.

Wir hätten es nämlich dann mit dem vielleicht grössten Medizin-Skandal der Geschichte zu tun, mit organisiertem Verbrechen also, und mit dem krassen Versagen unserer Regierungen. Das ist der Stoff, aus dem Albträume gemacht werden. Das Säurebad, das die Glaubwürdigkeit ganzer Regierungen in Nichts auflöst. Das Wetterleuchten, bei dem sich Journalisten wie Schosshündchen winselnd in eine sichere Ecke verziehen. Korruption, Verfassungsbruch, Menschenrechtsverletzung, Überwachung, Zensur – und das nicht in Piöngjang oder Moskau, sondern hier und jetzt, bei uns in der Schweiz.

Leben wir also in einem als Wellnessoase getarnten Haifischbecken? Die Vorstellung irritiert. Sie verträgt sich schlecht mit unserem Bedürfnis nach Sicherheit. Denn um die Sicherheit zu gewinnen, haben wir ja schliesslich all das abgenickt und unsere Obliegenheiten dem «Super-Nanny-Staat» zu Füssen gelegt.

Benjamin Franklin soll gesagt haben: «Wer die Freiheit aufgibt, um die Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.» Er hatte wohl recht.

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Autor/in
Dänu Wisler

Dänu Wisler (*1965) ist Musiker, Schriftsteller und Religionslehrer und wohnt in Oberhelfenschwil.

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