logo

Spital Wattwil

«Zuerst muss Klarheit und Sicherheit geschaffen werden»

Die Solviva AG zieht sich aus dem Projekt Spital Wattwil zurück. Die Gemeinde Wattwil bringt nun die Berit Klinik Gruppe ins Spiel. «Die Ostschweiz» hat den CEO der Berit Klinik Gruppe Peder Koch zur jetzigen Situation und künftigen Ausrichtung in Wattwil befragt. Sein Fazit ist eindeutig.

Andreas Lehmann am 21. Juli 2021

«Wir möchten das Spital Wattwil als ambulante Einrichtung betreiben und den Toggenburgern die bestmögliche Gesundheitsversorgung bieten», sagt Peder Koch, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates der Berit Klinik Gruppe gegenüber «Die Ostschweiz». Gestern hatte die private Klinikgruppe Solviva bekannt gegeben, nicht mehr länger in Wattwil zu planen. Gleichzeitig liess der Gemeinderat Wattwil verlauten, er habe eine Absichtserklärung mit der Berit Klinik Gruppe unterzeichnet, um mit dieser eine neue Lösung für das ehemalige Spital auszuarbeiten.

Die Gründe, weshalb sich die Solviva AG zurückzieht, sind für Koch auch schleierhaft. Nun sei es notwendig, dass zwischen Kanton und Gemeinde alles geregelt sei. Dann wolle man mit den weiteren Partnern wie Ärzten, Spitex und weiteren Gespräche führen und es sei eine Auslegeordnung erforderlich, so Koch. Die Berit Klinik Gruppe möchte unter anderem Spezialpflege im stationären Bereich mit Kantonsärzten anbieten.

Doch für den Berit-CEO stehen nicht solche Vereinbarungen zuoberst in seiner Agenda. «Es ist unerlässlich, dass nun rasch Klarheit geschaffen wird, wie es weitergeht mit dem Spital Wattwil. Es gilt, Sicherheiten zu geben. Immerhin steht der Kanton noch gegenüber dem jetzigen Spitalpersonal in der Pflicht».

WERBUNG
Referendum Medien

Stölzle /  Brányik
Autor/in
Andreas Lehmann

Andreas Lehmann (*1968) ist Redaktor bei «Die Ostschweiz».

Hier klicken, um die Mobile App von «Die Ostschweiz» zu installieren.