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Viele Einflussfaktoren

Bei der Immobilienentstehung mit und auf Experten bauen

Bauen wird immer komplexer. Eine steigende Anzahl von Einflussfaktoren führt dazu, dass bei Projekten Kostenrahmen und Termine oft nicht eingehalten werden können.

Thomas Kollhopp am 29. Juli 2021

Darüber berichtet die Zeitschrift DETAIL. Zu diesen Parametern gehören zum Beispiel demografische Veränderungen, der Wandel der Arbeitswelt, die Zinspolitik und neue regulatorische Anforderungen. Zudem darf das nach Angaben des Wirtschaftsmagazins Deal immer häufiger werdendes Kombinieren von Nutzungsarten nicht unterschätzt werden. Um die stetig wachsende Palette an Herausforderungen bewältigen zu können, braucht es Experten – entlang der gesamten Entstehungsphase von Liegenschaften.

Schon von Anfang an, bei der Grundstückssuche und Entwicklung, müssen möglichst alle Aspekte berücksichtigt werden, von der Nutzung über die Realisierung bis hin zur Bewirtschaftung. Denn: Obwohl lediglich circa 20 Prozent der Kosten in der Planungs- und Bauphase anfallen, hat diese „bereits einen massgeblichen Einfluss auf die entstehenden Kosten während der Nutzungsphase“, so die Wirtschaftsexperten von Deloitte. Und nicht nur das. Auch die Standortbedingungen sind erfolgskritisch für die geplante Nutzung sowie die Rentabilität. Darüber hinaus wird der Wert der Immobilie inzwischen sehr stark von der Einhaltung von Environment-Social-Governance-Kriterien beeinflusst.

Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind ein Muss

Im Vergleich zu 2020 spüren in diesem Jahr mit 94 Prozent nahezu alle Teilnehmer der Trendstudie „Real Estate in der Industrie“ des Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmens Drees & Sommer einen höheren gesellschaftlichen Druck im Hinblick auf umweltbewusstes Handeln. Im Vorjahr bestätigten dies nur 60 Prozent. Thomas Häusser, Partner bei Drees & Sommer, erläutert: „Wir haben es hier mit einem sehr starken Zuwachs zu tun. Es wird heutzutage von Unternehmen erwartet, dass sie langfristige und nachhaltige Gesamtkonzepte entwickeln. Vom Kernprodukt über Immobilien bis zur Infrastruktur – Nachhaltigkeit muss sich wie ein roter bzw. ‚grüner Faden‘ durch das Unternehmen ziehen“. Dies schliesst die Entwicklung des Umfeldes ein, ebenso wie die verwendeten Materialien, den Kohlendioxidausstoss und die Arbeitsbedingungen der am Bau Beteiligten.

Nicht weniger bedeutend ist die Digitalisierung. Immerhin ermöglicht sie es, dass Abläufe entlang des gesamten Lebenszyklusses einer Immobilie flexibler sowie effizienter abgewickelt werden können, wie im Beitrag „Erfolgreiche Immobilieninvestments – eine Investition in Experten“ dargelegt ist. Das betrifft den Erwerb von Grundstücken, die Finanzierung, das Projektmanagement, die Ausschreibung, die Realisierung, die Vermarktung und den Betrieb. Beispiele dafür sind das Tätigen von Investments mittels Blockchain-Technologie, das Nutzen von Building Information Modeling zur Planung, 3-D-Druck und Robotics in der Bauausführung und automatisierende Lösungen zur Immobilienverwaltung. Wie umfangreich das Angebot ist, wird beim Betrachten der Anzahl an Proptech-Anbietern in der Schweiz deutlich. Sie betrug im Jahre 2020 etwa 175, Tendenz steigend, wie der Artikel „Proptech: So wird die Immobilienwirtschaft digital“ aufzeigt.

Mitarbeitermangel ist keine Option

Dementsprechend benötigen Fach- und Führungskräfte in der Baubranche vielfältige Kompetenzen und Fähigkeiten, die weit über die reine fachliche Expertise hinausgehen. Die neuen Anforderungsprofile beinhalten etwa Kenntnisse der aktuellen technologischen Möglichkeiten einschliesslich ihrer Anwendung sowie in Bezug auf Standards und Zertifizierungen. Darüber hinaus benötigen Experten auf dem Bau in zunehmendem Masse Soft Skills, welche eine Zusammenarbeit nicht nur über verschiedene Gewerke, sondern auch über diverse Branchen hinweg erleichtern. Solche Koryphäen zu finden, erweist sich in der Praxis jedoch als schwierig und bleibt immer öfter ohne den gewünschten Erfolg. Das geht aus dem aktuellen Fachkräftemangelranking für die Schweiz hervor. Darin liegen Ingenieurberufe weiterhin auf Platz 1.

Dennoch ist fehlendes Personal keine Option. Denn die professionelle Entwicklung und Umsetzung, verbunden mit Termintreue und Einhaltung der geplanten Kosten, sind essenziell für den Erfolg von Investments. Deshalb kommen Unternehmen nicht umhin, sich weiter um sie zu bemühen, auch wenn sie bereits Schritte wie das Etablieren einer attraktiven Arbeitgebermarke unternommen haben und die Suche nach Fach- sowie Führungskräften noch aufwendiger und zeitintensiver wird. Eine gute Möglichkeit ist es daher, auf externe Headhunter zu setzen. Wir von Nellen & Partner kennen den Markt und finden die Mitarbeiter, die Sie suchen, unabhängig davon, ob sie sich um die Planung, den Bau, die Vermarktung oder die Bewirtschaftung von Immobilien kümmern sollen. Ingenieure, Architekten, Immobilienmakler, Immobilienberater, Projektleiter, Bauleiter, Projektentwickler, Immobilienvermarkter oder andere Spezialisten – wen benötigen Sie?

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Autor/in
Thomas Kollhopp

Thomas Kollhopp ist Partner / Leiter Geschäftsfeld Bau & Immobilien bei Nellen & Partner in Zürich.

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