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Interview

«Eltern sind Vorbilder, auch in Sachen sexuelle Gesundheit»

Simone Dudle ist Sexualtherapeutin und Sexualpädagogin aus St. Gallen. Sie spricht im Interview über ein Thema, mit dem sich nach wie vor viele Eltern schwer tun: Die Aufklärung.

Nadine Linder am 25. Oktober 2020

«Liebes Dr. Sommerteam, was ist der Unterschied von Sex und Petting?» Früher stellten wir der «Bravo» unsere Fragen über Sex und wurden von einem Magazin aufgeklärt. Und bei vielen von uns gab es vielleicht noch dieses einmalige Gespräch mit der Mutter oder dem Vater über Bienen und Störche, welches für alle Beteiligten sehr peinlich war.

Wie funktioniert Aufklärung heute? Was hat sich verändert und wie gehe ich als Elternteil am besten damit um? Simone Dudle ist Sexualtherapeutin und Sexualpädagogin aus St. Gallen und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dieser Thematik.

Simone Dudle, wann ist der Zeitpunkt für die Aufklärung gekommen? Gibt es da überhaupt einen idealen Zeitpunkt?

Einen idealen Zeitpunkt gibt es nicht, und Sexualerziehung ist auch keine einmalige Aufklärung. Aufklärung ist vielmehr ein fortlaufender Prozess. Sie beginnt in der frühen Kindheit und findet in vielen alltäglichen Situationen, Mitteilungen, Handlungen und Gesten statt. Das grundsätzliche Interesse an Körper-Beziehung- Sexualität und die Fragestellungen rund um diese Themen verändern sich je nach Lebensphase und aktueller Erlebniswelt. Ähnlich wie bei einer gesunden Ernährung, will auch die sexuelle Gesundheit ins Leben integriert und fortlaufend weiterentwickelt werden. Sexualität, im Zusammenhang mit Nähe, Zärtlichkeit, Liebe und Intimität ist ein lebenslanger Lernprozess.

Gibt es dieses bekannte Aufklärungsgespräch wie früher heute noch?

Dieses einmalige, meist für beide Seiten peinliche Aufklärungsgespräch entspricht nicht dem Verständnis von lebenslangem Lernen. Es wird heute abgelöst durch fortlaufende Erziehung in «Sexueller Gesundheit». Aufklärung im Sinne von biologischer Wissensvermittlung und Weitergabe von Informationen ist nur ein kleiner Teil von sexueller Gesundheitserziehung. Vielmehr geht es darum, Kinder und Jugendliche in der Weiterentwicklung ihrer sexuellen Identität positiv zu unterstützen mit dem Ziel, Sexualität verantwortungsvoll, selbstbestimmt, genussvoll und sinnlich zu leben. Ein Grundstein für späteres sexuelles Erleben wird nämlich bereits in der Kindheit gelegt, indem Kinder von Anfang an ihren Körper als etwas Liebens-und Schützenswertes erfahren. Eine positive Haltung seitens der Eltern signalisiert dem Kind: Wir unterstützen deine natürliche Neugier. Dein Körper wie auch deine Gefühle sind etwas Kostbares.

Übernimmt die Aufklärung eher die Mutter oder der Vater?

Es kommt meistens auf das Geschlecht des Kindes an. Eine deutsche Studie aus dem Jahr 2015 zeigt, dass die wichtigsten Bezugspersonen in Sachen Sexualaufklärung sich im alltäglichen Umfeld von Jugendlichen befinden. Dies kann die Mutter und der Vater sein, der Lehrer oder die Lehrerin und unter den Gleichaltrigen die beste Freundin beziehungsweise der beste Freund. Welche Bedeutung diese Personen im Einzelnen haben, das unterscheidet sich deutlich nach Geschlecht. Während für die Mädchen die Mutter die vorrangige Bezugsperson ist und der Vater nur in einer Nebenrolle vorkommt, sind Vater und Mutter in der Aufklärung der Jungen heutzutage gleich bedeutende Personen. Wichtiger wird die Mutter für die Jungen nur dann, wenn der Vater als Bezugsperson ausfällt oder jedenfalls im Alltag nicht präsent ist.

Was raten sie Eltern? Wie könnte ein solches Gespräch aussehen? Was sind gute Rahmenbedingungen?

In Bezug auf Sexualität haben alle Eltern Normen und Werte, die eingebettet sind in die eigene sexuelle Biografie, Kultur und Gesellschaft. Eltern können sich die wichtige Frage stellen: Welche Haltung habe ich gegenüber Körperlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität? Was sind meine Ressourcen, von denen mein Kind profitieren kann und wo stosse ich an meine Grenzen, wenn es um sexuelle Erziehung geht? Und es kommt auch auf das Kind an. Es gibt Kinder, die sind sehr neugierig und fragen viel. Andere wiederum stellen von sich aus keine Fragen, was aber nicht heissen muss, dass das Thema für sie uninteressant ist. So setzt ein Gespräch über Sexualität voraus, dass Eltern sowohl den Mut haben, Fragen altersgerecht zu beantworten als auch von sich aus Themen zur sexuellen Gesundheit aktiv anzusprechen. Eine offene, auf Vertrauen basierende Eltern-Kindbeziehung erleichtern solche Dialoge.

Sind Eltern in der Vorstellung verhaftet, dass sexuelle Erziehung Informationsvermittlung rund um Geschlechtsverkehr ist, dann macht ein geplantes Gespräch meist Stress. Dabei ist der Alltag gefüllt mit Situationen, in denen der Körper, Sinnlichkeit, Gefühle und Sexualität zum Thema gemacht werden können. Eine solche Situation aufzugreifen, sie aktiv zu benennen, ist bereits Sexualerziehung. Für beide Seiten ist ein Dialog dann meist entspannter und angenehmer, da er beiläufig stattfindet.

Wie detailliert kläre ich mein Kind auf? Und was sind wichtige Themen für ein Kind das gerade mal in der Vorpubertät oder Pubertät steckt?

Kinder interessieren sich für den eigenen Körper. Kleinkinder machen keinen Unterschied zwischen Hand, Bauch und Geschlechtsteil. Alles ist interessant und lädt zum Entdecken und Fragen ein. Diese Neugier ist ein Grundbedürfnis, dem Rechnung getragen werden soll. Eltern sind wichtige Vorbilder. Auch nonverbal vermitteln Eltern ihren Kindern Werte und Normen: Wird die Toilettentür offengelassen oder wird sie geschlossen? Sehen Kinder ihre Eltern nackt oder nicht? Wie gehen Eltern miteinander als Paar um? All dies ist auch sexuelle Erziehung. Wenn eine Frage gestellt wird, ist es angebracht, darauf altersadäquat zu antworten. Als Grundregel gilt: je jünger ein Kind, desto klarer, knapper und anschaulicher soll die Antwort sein. Die Antwort soll sich am Entwicklungsstand des Kindes orientieren. Themen variieren je nach psychosexuellem Entwicklungsstand der Kinder. In der Analphase zum Beispiel interessieren sich Kleinkinder verstärkt für ihre Ausscheidungen und Körperöffnungen. Sie freuen sich darüber und wollen dafür von den Eltern Anerkennung erhalten.

Und später?

In der Vorpubertät nimmt das Schamgefühl stetig zu. Das zeigt sich darin, dass mehr Privatsphäre eingefordert wird und Nacktsein vor anderen und den Eltern zunehmend verpönt ist. Die Anerkennung durch die Gruppe wird immer wichtiger. Beim Flirten und lustvollen Raufen nähern sich Jungs und Mädchen vorsichtig an. Mädchen haben hier meist einen Entwicklungsvorsprung von ein bis zwei Jahren gegenüber den Jungen. In der Pubertät beschäftigen körperliche und emotionale Veränderungen. Jugendliche sind in Sorge um ihre äussere Erscheinung. Grössenfantasien wechseln ab mit Selbstzweifeln. Eltern werden von Peergroups abgelöst. Die Lust und Sexualität wird konkreter auf ein Gegenüber gerichtet.

Soll ich als Elternteil von mir aus das Gespräch suchen oder warten bis mein Kind von sich aus mit Fragen auf mich zu kommt?

Sexualerziehung ist eine wichtige Aufgabe von Eltern. Motorische, sprachliche, kognitive Fähigkeiten werden im Vergleich zur sexuellen Gesundheit von Eltern schon früh gefördert und aktiv unterstützt. Gefühle zu thematisieren, Fragen zu beantworten, kann jedoch eine Herausforderung für Eltern sein. Eigene familiäre Prägungen können hinderlich sein, Gespräch aktiv anzugehen oder führen zu einem Übereifer, weil man es besonders gut machen will. Beide Varianten können am Bedürfnis des Kindes vorbeizielen. Wichtig ist es, die verbalen und nonverbalen Signale des eigenen Kindes zu erkennen und darauf altersgemäss zu antworten. Das konkrete Benennen von männlichen und weiblichen Genitalien ist für Kinder hilfreich. Wer eine Sprache in der Sexualität entwickelt, kann Ereignisse, Erlebnisse, Gefühle besser benennen und darüber reden und dabei seine Fähigkeiten erweitern. Eltern können unterstützend wirken, wenn sie mit den Themen der Kinder mitwachsen und Interesse zeigen am psychosexuellen Entwicklungsstand ihrer Kinder. Eltern sind Vorbilder, auch in Sachen Sexuelle Gesundheit.

Wie erkenne ich als Elternteil, dass mein Kind das Bedürfnis hat über Liebe und Sex zu sprechen?

Wenn Kinder direkt fragen, ist es für Eltern leicht, das Interesse an der Thematik zu erkennen. Es gibt aber auch Kinder, die zeigen ihr Bedürfnis indirekt oder fragen gar nicht. Das kann u.a. mit der Familienkultur in Bezug auf Sexualität zusammenhängen oder auch mit dem Entwicklungsalter. Es liegt an den Eltern, niederschwellige Angebote zu machen und die sexuelle Gesundheit in den Alltag zu integrieren. Hier haben sich zum Beispiel Bilderbücher bewährt. Es kann leichter sein, ein ungezwungenes Gespräch zu führen, wenn man gemeinsam ein Buch lesen kann oder Bilder betrachtet. Auch ein Film oder ein Zeitungsartikel kann Anlass zu einem Gespräch mit Jugendlichen sein. Kinder und Jugendliche signalisieren sehr schnell, wenn sie an Sexualität und Antworten nicht mehr interessiert sind. Eltern können dann das Thema zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgreifen.

Simone Dudle

Kann ich mein Kind auch zu früh aufklären?

Wer sexuelle Gesundheit als lebenslangen Prozess versteht, beginnt mit der Unterstützung bereits im Kleinkindalter. Basiskompetenzen fördern heisst hier: das Geschlecht benennen, auf Fragen altersadäquate Antworten geben, den Körpererkundungen des Kindes positiv begegnen, dem Kind sinnliche Erfahrungen mit dem Körper ermöglichen (barfuss laufen, Tiere streicheln,…), über Gefühle reden, usw. Wenn mit Sexualerziehung erst in der Pubertät begonnen wird, reagieren Jugendliche meist mit Ablehnung. Denn, je älter Kinder werden desto weniger wollen sie mit den Eltern über Sexuelles reden. Attraktivere Informationsquellen sind dann Gleichaltrige und Medien.

Gibt es Unterschiede beim Aufklären zwischen Mädchen und Jungen?

Jungs sehen ihr Geschlecht und können sich ihm jederzeit vergewissern. Eine Erektion ist sichtbar. Dieser direkte und visuelle Zugang wird auch später in die Sexualität genutzt. Buben müssen meist nicht aufgefordert werden, ihr Genital in die Hand zu nehmen und darauf stolz zu sein. Das Geschlecht von Mädchen liegt zwischen den Beinen verborgen und ist nicht sichtbar. Der Zugang zur Vulva und Vagina ist umständlicher. Umso wichtiger ist es, dass Mädchen ermuntert werden, mit ihrem Geschlecht vertraut zu werden und lustvolle Sinnesempfindungen wahrzunehmen. Ein Spiegel und die eigenen Hände erleichtern das Entdecken und Erforschen. Eltern unterstützen ihre Kinder in der sexuellen Gesundheit, wenn sie geschlechtliche Erkundungen begrüssen, über Gefühle reden und Rollenklischees hinterfragen. Buben und Mädchen können sich dadurch den Körper freundlich und genussvoll aneignen. Das festigt die eigene sexuelle Identität und ist eine wichtige Voraussetzung für erfüllende Sexualität als Erwachsene.

Uns hat früher das Dr. Sommerteam der Bravo aufgeklärt. Ist dies noch heute so?

Im Unterschied zu früher wird dieser Wissensdurst heute anonymer zu stillen versucht. Heute ersetzen das Internet, Instagram und andere soziale Medien das personifizierte Dr. Sommerteam.

Im Zeitalter von sozialen Medien und Smartphones kommen unsere Kinder viel früher in Kontakt mit Themen der Sexualität und auch pornografischen Inhalten. Wie ist hier Ihre Erfahrung? Und wie sollten Eltern damit umgehen?

Das ist eine Tatsache und die Folge der digitalen Vernetzung. Man kann vor Cybersex, Sexting, Porno etc. die Augen verschliessen, was aber nichts daran ändert, dass Jugendliche weiterhin damit freiwillig oder unfreiwillig konfrontiert sind. Sexualität in den Medien in der Familie anzusprechen, zeigt Jugendlichen, dass Eltern interessiert bleiben, informiert sind, sich Gedanken machen und betroffen sind. In einem solchen Gespräch soll es nicht um moralische Hinweise gehen, sondern viel mehr um sachliche Aspekte. Pornos und Co. sind zudem eine gute Möglichkeit, Regeln, Grenzen und Gefahren im Internet zu thematisieren. Als Eltern kann man sich auch fragen: Was findet mein Kind an pornografischem Inhalt interessant, spannend? Wenn ich mit den Augen meines Kindes einen Porno sehe, was denke, fühle ich dann? Kennt mein Kind Alternativen zur Sexualität im Porno? Welche Fähigkeiten habe ich meinem Kind mitgegeben, um sexuell gesund zu bleiben und mit Medieneinflüssen umgehen zu können?

Wissen Kinder heute mehr als wir vor zehn, zwanzig oder dreissig Jahren? Und wenn ja, sind sie dadurch besser geschützt vor negativen Erlebnissen oder ist eher das Gegenteil der Fall?

Die Medien und das Internet sind verlockende Möglichkeiten, das eigene Interesse und die Neugier zu stillen, gerade auch dann, wenn dies die einzige Möglichkeit ist, an Informationen zu gelangen. Diese Quellen bieten raschen Zugang zu interessanten Details, zeigen aber ein unrealistisches, verzehrtes und einseitiges Bild von Sexualität. Das führt bei Jugendlichen zu Halbwissen und teilweise grosser Verunsicherung. Die Kluft zwischen Halbwissen aus der Sexwelt des Internets und der persönlichen sexuellen Erfahrungsebene scheint dann immens. Verunsicherungen werden gerne mit stereotypem und sexualisiertem Verhalten überspielt. Wer aber mit Schlagwörtern um sich schlägt und vorgibt, bereit alles zu wissen, muss noch lange keine sexuellen Kompetenzen besitzen beziehungsweise die eigenen körperlichen und emotionalen Bedürfnisse wahrnehmen. Das ist bei Erwachsenen nicht anders.

Heute können Jugendliche aus einem riesigen Angebot von sexuellen Möglichkeiten und Lebensformen wählen. Das kann überfordern. Es ist deshalb wichtig, sich körperliche und emotionale Fähigkeiten anzueignen: Was macht mich als sexuelles Wesen aus? Welche Sexualität passt aktuell zu mir? Welche Angebote will ich nutzen und tun mir gut? In diesem Lern- und Entscheidungsprozess wollen Jugendliche begleitet und unterstützt werden. Dadurch kann emotionale und körperliche Sicherheit wachsen. Was ich schätze, schütze ich. Dies ist die beste Prävention gegen negative sexuelle Erlebnisse.

Sie sind selber Mutter. Wie offen wird das Thema Sexualität bei Ihnen zuhause thematisiert?

Sexualität ist ein Teil von Lebensqualität und ein lebenslanger Lernprozess. Diese Haltung lebe ich vor. Meiner Vorbildfunktion bin ich mir bewusst. Ich signalisiere nach wie vor Offenheit gegenüber dem Thema, respektiere aber auch die Abgrenzung meiner pubertierenden Kinder. Zudem vertraue in die angeeigneten Fähigkeiten und Kompetenzen meiner Kinder.

Fanden Ihre Kinder Ihren Beruf als Sexualtherapeutin/Pädagogin nicht auch peinlich?

Kinder und Jugendliche wollen mit der Sexualität von erwachsenen Bezugspersonen nicht konfrontiert werden. Das entspricht nicht ihrer Erlebniswelt. Ich betrachte es als gesunde Entwicklung meiner Kinder, dass sie sich abgrenzen und eine distanzierte Haltung gegenüber meinem Beruf einnehmen.

Wie sieht die Aufklärung von Ihnen als Sexualpädagogin im Schulunterricht aus? Auf welcher Schulstufe findet dieser Unterricht statt?

Die kleinsten Kinder sind im Kindergarten, die ältesten Jugendlichen im Gymnasium. Der Unterricht bietet den Kindern und Jugendlichen eine Plattform, Themen rund um Körper, Liebe und Sexualität altersadäquat und begleitet zu besprechen. Dies ermöglicht es, eine selbstbestimmte, genussvolle Einstellung zur Sexualität zu entwickeln und u.a. gesellschaftliche Bilder und mediale Inszenierungen zu hinterfragen. In diesem geschützten Rahmen können auch Fragen gestellt werden. Sie werden mit Sorgfalt, Fairness und Offenheit beantwortet. Der Unterricht gestaltet sich nah an der Erlebniswelt der jeweiligen Zielgruppe. Während zum Beispiel im Kindergarten der spielerische Umgang mit dem Körper im Vordergrund steht, werden in der 6. Primarklasse die emotionalen und körperlichen Veränderungen in der Pubertät thematisiert. In der 3. Oberstufe wiederum wird das Thema 1. Mal und Verhütung ins Zentrum gerückt. Kinder und Jugendliche sind dankbar, wenn diesem Thema ihrer Entwicklung entsprechend Raum gegeben wird und sie in ihrer aktuellen Erlebniswelt ernst genommen werden. Sexualpädagogischer Unterricht ist lebens-naher und -froher Unterricht in sexueller Gesundheit.

Stölzle /  Brányik
Über den Autor
Nadine Linder

Nadine Linder ist Redaktorin von «Die Ostschweiz».

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