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Zirkuläres Bauen für die Zukunft

Die Kreislaufwirtschaft zeigt den Weg in eine nachhaltige Bauzukunft. Wenn Materialströme zirkulär und nicht mehr linear fliessen, kann aus Materialien oder ganzen Bauteilen, die an einem Ort nicht mehr gebraucht werden, andernorts Neues entstehen.

Die Ostschweiz am 15. Dezember 2022

Das spart enorm Ressourcen und Energie, und es würdigt das Bestehende.

Mit dem Anspruch, den CO2-Ausstoss zu senken, steht die Baubranche vor neuen Herausforderungen. Die Bauten der letzten 100 Jahre basierten auf einem linearen Materialfluss: erstellen, nutzen, abreissen, entsorgen. Mit Blick auf schwindende Ressourcen und steigende Energiepreise ist diese Bauweise weder nachhaltig noch attraktiv. In bestehenden Bauten lagern enorme Mengen Material und graue Energie. Solange die Bauten einen Nutzen bringen, können wir sie erhalten und weiterbauen. Wenn dabei qualitativ hochwertige, langlebige und materialreine Produkte und trennbare Konstruktionen aus nachwachsenden Rohstoffen zum Einsatz kommen, lassen sie sich in Zukunft zirkulär weiterverwenden. Neue Bauten können wir so entwickeln und konstruieren, dass sich Bauteile zusammenbauen, auseinander- und wieder zusammenbauen lassen.

Umgang mit dem Bestand

Wenn bestehende Bauten ihren Zweck nicht mehr erfüllen, muss das nicht ihr Ende besiegeln. Insbesondere gewerbliche und industrielle Bauten haben enormes Potenzial, eine andere Nutzung zu bedienen. Bei einem Umbau geben sie und andere Bauten Bauteile und Materia­lien frei. Die können in einem anderen Gebäude weiter ihren Zweck erfüllen oder neue Aufgaben übernehmen. Als Beispiel hat ein aus- und andernorts wieder eingebauter Stahlträger einen Wiederverwendungswert von 95 Prozent. Holz ist ein mächtiger CO2-Speicher. Aber nur so lange, wie das Holz weiter- und wiederverwendet wird, also einen Nutzen bringt. Wie ein Stahlträger kann ein Holzträger oder Parkett aus- und wieder eingebaut werden. Bauholz ohne Weiterverwendung lässt sich als Industrieholz wiederverwenden.

Das Potenzial des zirkulären Bauens ist gross und vielseitig. Um es zu nutzen, sind alle Beteiligten der Baubranche aus Planung, Produktion und Ausführung gefragt. Es braucht neue Kompetenzen und innovative Wege dazu. Das bedeutet, dass die planerischen Aufgaben wachsen und zusätzliche Fachleute mit neuem Wissen benötigt werden. Zukünftig werden wir mehr Geld für Arbeit und weniger für Ressourcen ausgeben – ein ökologischer und wirtschaftlicher Fortschritt.

Livestream

Mit dem ecocircle sensibilisiert die Energieagentur St. Gallen zur Kreislaufwirtschaft. Der ecocircle wird als Livestream übertragen. Alle Aufzeichnungen können Sie auf der Website abrufen.

Die nächsten Termine, immer am Donnerstagmorgen von 7 bis 8 Uhr:

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Stölzle /  Brányik
Autor/in
Die Ostschweiz

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