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Zahl der Bio-Betriebe steigt

Thurgauer Landwirte setzen weiter auf Bio

Auch im Jahr 2023 hat die Zahl der Bio-Betriebe im Kanton Thurgau zugenommen. Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe insgesamt ging hingegen weiter zurück. Dies geht aus dem soeben publizierten Webartikel «Landwirtschaftliche Betriebsstrukturdaten 2023» hervor.

Die Ostschweiz am 02. Juli 2024

Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe ging 2023 weiter zurück, teilt die Staatskanzlei mit. Anfang 2023 gab es im Thurgau 2'429 Landwirtschaftsbetriebe und Tierhaltungen, 35 weniger als im Vorjahr. Dabei sind es vor allem die mittelgrossen Betriebe mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 5 bis 25 Hektaren, die verschwinden. Bei den grösseren Betrieben mit mehr als 50 Hektaren Land kamen im Vergleich zum Vorjahr 8 Betriebe dazu.

Immer mehr Bauern produzieren nach den Bio-Richtlinien

Die Zahl der Bio-Betriebe steigt weiter. 2023 produzierten 399 Betriebe – oder 16 % aller Thurgauer Landwirtschaftsbetriebe – nach den Richtlinien des biologischen Landbaus. Das sind 8 mehr als im Vorjahr. Mit der Zahl der Bio-Betriebe nimmt auch die biologisch bewirtschaftete Fläche zu. 2023 ist sie um 296 Hektaren gewachsen, etwa gleich viel wie im Jahr davor. Insgesamt wurden im Jahr 2023 etwas mehr als 9'000 Hektaren oder 18 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche nach den Richtlinien des biologischen Landbaus bewirtschaftet. Damit ist der Anteil gleich hoch wie in der Gesamtschweiz.

Agrarpolitik führt zu Verschiebungen bei den Direktzahlungen

Mit dem Inkrafttreten der Parlamentarischen Initiative «Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren», die am 3. Juli 2020 von der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates eingereicht worden ist, kam es zu Änderungen bei den Direktzahlungsprogrammen. Dadurch gingen die ausbezahlten Gelder an Thurgauer Landwirte um insgesamt 2.4 Millionen Franken zurück. Am stärksten war das Minus bei den Versorgungssicherheitsbeiträgen, dem wichtigsten Direktzahlungsinstrument, wo die ausbezahlten Leistungen um 8.5 Millionen Franken oder 18 % abnahmen. Insgesamt wurden 39 Millionen Franken für Versorgungssicherheitsbeiträge ausbezahlt.

Die Produktionssystembeiträge für umwelt- und tierfreundliche Produktionsformen wurden dagegen ausgebaut und aufgeteilt in separate Bereiche für Tiere und Pflanzen. Durch den Ausbau wurden rund 37 Millionen Franken für Produktionssystembeiträge ausbezahlt, 10 Millionen Franken mehr als im Vorjahr.

Der Webartikel «Landwirtschaftliche Betriebsstrukturdaten 2023» steht auf statistik.tg.ch zur Verfügung. Ausserdem finden sich auf data.tg.ch die OGD-Daten zu den landwirtschaftlichen Direktzahlungen.

(Bild: Archiv)

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