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Zwischenresultate

Ständeratswahl: Schritt für Schritt zum Ergebnis

Das Rennen ist gelaufen. Hier können Sie den Verlauf des zweiten Wahlgangs der St.Galler Ständeratswahlen nachlesen. Es war allerdings nicht gerade ein Hitchcock-Finale.

Stefan Millius am 19. Mai 2019

Und nun liegt das Schlussresultat vor. Benedikt Würth (CVP) wird neuer Ständerat mit mehr als 50'000 Stimmen, er liegt 14'000 Stimmen vor der Verfolgerin Susanne Vincenz-Stauffacher. Mehr dazu hier.

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Abstimmungen sind ein bisschen wie Zivilschutzübungen: Man wartet meistens. Wir schlagen vor: Ab jetzt müssen die letzten zehn Gemeinden, die ihre Resultate abliefern, eine Busse entrichten. Das würde vielleicht ein bisschen Druck ausüben.

Lustige Anekdote am Rande: Das Onlineportal FM1today zeigt Ständerat Paul Rechsteiner und Kandidat Benedikt Würth und schreibt als Bildlegende: «Beni Würth ist bereits im Gespräch mit SP-Ständerat Paul Rechsteiner, dessen Sitz er einnehmen will.» (siehe unten) Ob Rechsteiner weiss, dass ihn FM1today aus seinem Amt zwangsentfernt? Zur Erinnerung: Wir besetzen heute den Sitz von Karin Keller-Sutter neu. Rechsteiner bleibt fürs erste.

Ständeratswahl

Die Sache wird klarer: Bei der Auszählung um 12.49 Uhr legt Benedikt Würth (CVP) mit fast 29'000 Stimmen vor, das sind 8000 mehr als Susanne Vincenz-Stauffacher von der FDP. Mike Egger (SVP) liegt wiederum etwa 2500 Stimmen hinter der FDP-Frau. Es sieht nach einem Start-Ziel-Sieg für Würth aus.

Ständeratswahlen

Quelle: Staatskanzlei St.Gallen

Eine juristisch sicher richtige, aber für viele vielleicht etwas verwirrliche Grafik der Staatskanzlei St.Gallen. Sie zeigt den derzeiten Stand der Stimmen, und nach diesem wäre Benedikt Würth gewählt - was er natürlich noch nicht ist.

Ständeratswahl

Um 12.20 Uhr liegt Benedikt Würth nach wie vor vorne, er hat 20'371, etwa 4500 Stimmen mehr FDP-Kandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher. Mike Egger ist etwa 2000 Stimmen hinter der Kandidatin. Andreas Graf von den Parteifreien wird keine Rolle spielen.

Ausgezählt sind 49 Gemeinden. 77 sind es insgesamt. Es fehlen auch die grösseren Städte. Das Rennen ist rein rechnisch also noch keineswegs gelaufen.

Ständeratswahl

Quelle: Staatskanzlei St.Gallen

27 von 77 Gemeinden waren kurz nach 12 Uhr ausgezählt. Die Grafik zeigt den Zwischenstand. Wie erwartet liegt Benedikt Würth vorne, zwischen Susanne Vincenz-Stauffacher und Mike Egger ist es derzeit eine enge Sache.

Ständeratswahl

Quelle: Staatskanzlei St.Gallen

Stölzle /  Brányik
Autor/in
Stefan Millius

Stefan Millius (*1972) ist Chefredaktor von «Die Ostschweiz».

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